ADVA veröffentlicht Rekordergebnis für Q2 2021

22.07.2021

Quartalsumsatz steigt im Vergleich zum Vorjahr um 3,0% auf EUR 149,4 Millionen
Proforma Betriebsergebnis steigt signifikant um 42,6% auf EUR 14,4 Millionen (9,7% vom Umsatz)
Ausblick für das Geschäftsjahr 2021: Umsatzerlöse EUR 580 – 610 Millionen; Proforma Betriebsergebnis 7,0% – 10,0% vom Umsatz

ADVA (ISIN: DE0005103006, FWB: ADV), ein führender Anbieter von offenen Netzlösungen für die Bereitstellung von Cloud- und Mobilfunkdiensten, hat Rekordergebnisse für das am 30. Juni abgelaufene Q2 2021 bekannt gegeben. Die Ergebnisse wurden nach International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt.

IFRS Ergebnisse für Q2 2021

Die Umsatzerlöse in Q2 2021 stiegen von EUR 144,5 Millionen in Q1 2021 um 3,4% auf EUR 149,4 Millionen und erhöhten sich um 3,0% im Vergleich zu EUR 145,0 Millionen in Q2 2020. Analog zum ersten Quartal des Geschäftsjahres war insbesondere der Auftragseingang seitens der Netzbetreiber sowie Privatunternehmen und Behörden sehr erfreulich.

Das Proforma Bruttoergebnis konnte in Q2 2021 mit EUR 57,3 Millionen (38,3% vom Umsatz) sowohl um 3,5% gegenüber den EUR 55,3 Millionen (38,3% vom Umsatz) in Q1 2021 als auch deutlich um 14,1% gegenüber den EUR 50,2 Millionen (34,6% vom Umsatz) in Q2 2020 gesteigert werden. Der Beitrag der Software- und Serviceerlöse entwickelte sich gut und der Kunden- und Produktmix konnte positiv zur Steigerung der Bruttomarge beitragen.

Das Proforma Betriebsergebnis in Q2 2021 lag bei EUR 14,4 Millionen beziehungsweise 9,7% vom Umsatz und erhöhte sich um 12,1% gegenüber Q1 2021 mit EUR 12,9 Millionen (8,9% vom Umsatz). Gegenüber Q2 2020 stieg das Proforma Betriebsergebnis signifikant um 42,6% von EUR 10,1 Millionen (7,0% vom Umsatz).

Das Betriebsergebnis stieg von EUR 11,6 Millionen in Q1 2021 um 12,6% auf EUR 13,0 Millionen in Q2 2021 und erhöhte sich im Vergleich zu EUR 8,7 Millionen in Q2 2020 signifikant um 50,6%.

Der Konzernüberschuss betrug in Q2 2021 EUR 12,0 Millionen und stieg damit um 6,9% im Vergleich zu EUR 11,2 Millionen in Q1 2021 und erhöhte sich signifikant um 57,3% gegenüber EUR 7,6 Millionen in Q2 2020.

Die liquiden Mittel lagen bei EUR 85,0 Millionen und stiegen um EUR 5,9 Millionen im Vergleich zu EUR 79,1 Millionen in Q1 2021 und erhöhten sich deutlich um EUR 17,4 Millionen gegenüber den EUR 67,6 Millionen in Q2 2020.

Die Nettoliquidität in Q2 2021 lag bei EUR 3,9 Millionen im Vergleich zu einer Nettoverschuldung in Höhe von EUR 10,6 Millionen in Q1 2021 bzw. EUR 44,9 Millionen in Q2 2020. Somit ist das abgelaufene Quartal das erste Quartal mit einer Nettoliquiditätsposition unter Anwendung des Bilanzierungsstandards IFRS 16.

Das Nettoumlaufvermögen zum Quartalsende betrug EUR 132,8 Millionen und stieg um EUR 7,0 Millionen gegenüber EUR 125,8 Millionen in Q1 2021.

Das zweite Quartal 2021 war erneut ein Rekordquartal mit Blick auf unsere Profitabilität.
Uli Dopfer, CFO, ADVA

Managementkommentar

„Wir bauen unser Geschäft weiter aus, erzielen Gewinne und vergrößern unseren finanziellen Handlungsspielraum“, sagte Brian Protiva, CEO von ADVA. „Das Makroumfeld für unsere Branche ist weiterhin gut. Die Digitalisierungsbemühungen in vielen Weltregionen sind in vollem Gange und der Ausbau der Kommunikationsinfrastruktur schreitet mit Hochdruck voran. Sicherheit steht ganz oben auf der digitalen Agenda unserer Kunden. Deshalb schärfen wir weiter unser Profil als vertrauenswürdiger Partner für kritische Netzinfrastruktur. Unser Auftragsbestand ist auf Rekordniveau, und wir werden weiterhin alle unsere Stärken einsetzen, um Resultate zu liefern, die uns in einem sich konsolidierenden Markt als Gewinner hervorgehen lassen.“

„Das zweite Quartal 2021 war erneut ein Rekordquartal mit Blick auf unsere Profitabilität. Während wir unsere Business Transformationsstrategie konsequent umsetzen, konnten wir höhere Einkaufspreise für Komponenten aufgrund der Halbleiterkrise ausgleichen und erreichten ein Proforma EBIT von 9,7%“, sagte Uli Dopfer, CFO, ADVA. „Auch die Liquiditätsentwicklung war erneut sehr positiv. Trotz Tilgungen in Höhe von EUR 7,5 Millionen konnten wir unsere liquiden Mittel um EUR 6 Millionen erneut steigern und weisen nun auch unter Anwendung von IFRS 16 eine Nettoliquiditätsposition von EUR 3,9 Millionen aus. Mit diesem starken ersten Halbjahr bin ich zuversichtlich, dass wir die aktuellen Lieferengpässe bewältigen und für das Gesamtjahr ein Proforma EBIT zwischen 7,0% und 10,0% vom Umsatz erreichen werden.“

Ausblick für 2021

ADVA rechnet im Geschäftsjahr 2021 mit Umsatzerlösen zwischen EUR 580 Millionen und EUR 610 Millionen sowie einem Proforma Betriebsergebnis zwischen 7,0% und 10,0% vom Umsatz.

Das Unternehmen wird seine Geschäftsergebnisse für Q3 2021 am 21. Oktober 2021 bekannt geben.

Details zur Telefonkonferenz

In Verbindung mit der Veröffentlichung der Geschäftsergebnisse für Q2 2021 wird ADVA am 22. Juli 2021 um 15:00 Uhr MESZ (9:00 a.m. EDT) eine Telefonkonferenz für Analysten und Investoren abhalten. An dieser Telefonkonferenz nehmen Brian Protiva, Vorstandsvorsitzender, und Uli Dopfer, Finanzvorstand, teil. Im Anschluss an die Präsentation besteht die Möglichkeit, Fragen an das Management zu stellen.

Die entsprechende Präsentation finden Sie unter:
https://www.adva.com/de-de/about-us/investors/financial-results/conference-calls

Der vollständige Halbjahresbericht 2021 (Januar – Juni) steht unter:
https://www.adva.com/de-de/about-us/investors/financial-results/financial-statements als PDF zur Verfügung.

Eine Audioaufzeichnung der Telefonkonferenz wird zeitnah hier zur Verfügung gestellt:
https://www.adva.com/de-de/about-us/investors/financial-results/conference-calls

Zukunftsgerichtete Aussagen

Wirtschaftliche Prognosen und in die Zukunft gerichtete Aussagen in diesem Dokument beziehen sich auf zukünftige Tatsachen. Solche Prognosen und in die Zukunft gerichtete Aussagen unterstehen Risiken, die nicht vorhersehbar sind und außerhalb des Kontrollbereichs von ADVA stehen. ADVA ist demzufolge nicht in der Lage, in irgendeiner Form eine Haftung für die Richtigkeit von wirtschaftlichen Prognosen und in die Zukunft gerichteten Aussagen oder deren Auswirkung auf die finanzielle Situation von ADVA oder des Marktes für die Aktien von ADVA Optical Networking zu übernehmen.

Zweck der Proforma Finanzinformation

ADVA stellt den Proforma Konzernabschluss in dieser Pressemitteilung lediglich als zusätzliche Finanzinformation zur Verfügung, um Investoren und Finanzinstitutionen einen sinnvollen Vergleich der Geschäftsergebnisse von einem Ergebniszeitraum zum anderen zu ermöglichen. ADVA ist der Ansicht, dass dieser Proforma Konzernabschluss hilfreich ist, da er keine „nicht liquiditätswirksamen Aufwendungen aus den Aktienoptionsprogrammen“, „Firmenwertabschreibungen“ und „Abschreibungen für immaterielle Vermögenswerte aus Unternehmenserwerben“ enthält, die nicht für ADVAs operatives Ergebnis im angegebenen Zeitraum relevant sind. Darüber hinaus werden Aufwendungen, die im Zusammenhang mit Restrukturierungsmaßnahmen anfallen, nicht berücksichtigt. Diese Proforma Informationen wurden nicht in Übereinstimmung mit allgemein anerkannten Rechnungslegungsgrundsätzen (IFRS) aufgestellt und sollten nicht als Ersatz für historische Informationen angesehen werden, die in Übereinstimmung mit IFRS angegeben sind.